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Der Eröffnungsgottesdienst zu 7 Wochen ohne aus der Thomasgemeinde Hofheim Marxheim in der ZDF Mediathek
Gottesdienst zum Nachhören und sehen

»WER IST DIE MISS SOPHIE IN DER KIRCHE?«

Katholik Hennecke: Kirche der Zukunft kann nur ökumenisch gedacht werden

Der katholische Generalvikariatsrat Christian Hennecke aus Hildesheim fragt mit Blick auf die Zukunft der Kirche, angelehnt an den Silvester-Sketch »Dinner for one«: »Wer ist eigentlich die Miss Sophie in der Kirche?«, die Totes immer wieder aus der Klamottenkiste holt. Eine rückwärtsgewandte Vision führe ebenso in die falsche Richtung wie gar keine Vision. Hennecke plädierte dafür, »neu sehen« zu lernen und im Vertrauen auf Gott neue Wege zu gehen, »in dem Glauben, dass Neues entsteht«.

Nach seiner Überzeugung stellt »Gott die Kirche auf den Kopf«, etwa da, wo er sich in der Gemeinschaft von Menschen zeigt: »Nicht Form, Gestalt, evangelisch oder katholisch … macht Kirche aus, sondern Christus unter uns.« Pastoren und Gemeindeleitungen sollten sich nicht von der »kirchlichen Mangel-Rhetorik« anstecken lassen, nach der es immer irgendwo einen Mangel gibt. Papst Franziskus hat gesagt: »Wir müssen Gott nicht in die Städte bringen … Er ist schon da.« Hennecke ergänzte: »Ich erlebe das Volk Gottes vielerorts als lebendig, kraftvoll und energiereich.« Dementsprechend lautet seine Überzeugung: »Kirche kann in Zukunft nur ökumenisch gedacht werden. Auch wenn es Verschiedenheit und Tradition braucht: Der Reichtum der Kirche ist Vielfalt.« Kirchliche Leitungspersönlichkeiten hätten dabei die Rolle, »vom Machen und Herrschen zum Dienen und Ermöglichen« zu kommen. Hennecke schöpft Zuversicht aus dem Bild einer „Blumentopf-Church«: Dabei wachsen die Blumen aus dem Topf hinaus in die Welt. Hennecke: »So sieht für mich Kirche der Zukunft aus.«

»Mündiges Christsein« fördern: »Echte Liebe« zeigt sich »auf dem Platz«

Der Greifswalder Theologieprofessor Michael Herbst, laut Bill Hybels einer der »besten Prediger in Deutschland«, greift danach den Ball auf und beschäftigt sich mit einem »lebendigen, mündigen Christsein«. Tage wie diese, meint Herbst, sind eine Chance, sich »noch einmal von Jesus rufen zu lassen«. Gemeinden müssten ein lebendiges, mündiges Christsein fördern, damit Christen auch ohne Pfarrer vor Ort leben können, im Dienst an Gott und Menschen. Kritisch wird es dann, wenn Gemeinden instabil, wie »auf Salzstangen«, gebaut werden.

Mündige, lebendige Gemeinden bauen auf die Gnade als das »bedingungslose Grundeinkommen« im Reich Gottes. Das führt zu Veränderung. Am Anfang und am Ende steht immer Christus. »Wir werden als Christen nicht zu geistlichen Superhelden, bei denen alles klappt«, beugt Herbst falschen Vorstellungen vor. »Wir brauchen Christus – immer, ein Leben lang«. Das ist »der Doktorgrad geistlichen Lebens«, nicht die theologischen Lehren. Mündige Christen verstehen: »Wir sind ‚irdene Gefäße‘, aber kostbar. In unserer Unvollkommenheit zeigen sich goldene wertvolle Linien. Christus hält mich zusammen, darum folge ich, wohin er mich ruft.«

»Echte Liebe« zeigt sich nach Herbsts Worten nicht nur im Sport bei der »Mannschaft, die auf dem Platz steht«. Sie brauchen auch Training. Darum fragt der Theologe: Welche Maßnahmen ergreifen die Verantwortlichen in Gemeinden, damit Menschen zu Jüngerinnen und Jüngern werden oder mündige Christen bleiben?Die hier aufgeführten Kongressberichte, Pressemeldungen und Fotos können honorarfrei für die Berichterstattung in Zeitungen, Zeitschriften, Gemeindebriefen o.Ä. genutzt werden.WillowCreek Kongress Dortmund 08.02.18

Studientag „Das Oktogon der Transformation“
Das EKD-Zentrum für Mission in der Region beschäftigt sich in seinem nächsten bundesweiten Studientag mit der Frage, wie in Gemeinden spirituelle Transformationsprozesse gestaltet und begleitet werden können, wie man also Menschen dabei unterstützen kann, ihr Leben von Christus her verändern zu lassen. Ein interdisziplinärer Arbeitskreis hat zwei Jahre lang an dieser Fragestellung gearbeitet und dabei theologische Perspektiven mit Erkenntnissen aus Pädagogik und Lernpsychologie verbunden. So ist ein Modell entstanden, in dem die wesentlichen Faktoren, die geistliche Transformation fördern, identifiziert und aufeinander bezogen werden: Das Oktogon der Transformation. Wir laden Sie ein, in einem Rahmen von ca. 40 Personen miteinander ins Gespräch zu kommen und zu arbeiten. 21. März 2018, 10.00 – 16.00 Uhr, Hotel Spenerhaus, Raum: „Kleiner Saal“, Dominikanergasse 5, 60311 Frankfurt am Main Ihre Anmeldung erbitten wir baldmöglichst, spätestens jedoch bis Mitte Februar 2018 per Post oder E-Mail an unser Dortmunder Büro (info@zmir.de).


Studientag „Kirche und Resonanz“ mit Prof. Dr. Hartmut Rosa, Jena und Prof. Dr. Jörg Hübner (Bochum/Bad Boll)
„Resonanz“ ist ein bisher noch unverbrauchter Begriff, um die Dimensionen der Kontingenz- und Transzendenzbewältigung angesichts gesellschaftlicher Entwicklungen wie Entfremdung und Beschleunigung beschreiben zu können - der zugleich für einen biblischen Zentralaspekt steht: das Beziehungsgeschehen des Evangeliums. Beim Studientag sollen die theologischen und soziologischen Implikationen, die sich damit für eine missionarische Hinwendung zum Menschen verbinden, vertieft erörtert werden. Teilnehmerzahl beschränkt! 15.10.2018, 10.00 - 17.00 Uhr, Augustinerkloster Erfurt, Raum Staupitz/Lang, Augustinerstraße 10, 99084 Erfurt Ihre Anmeldung erbitten wir baldmöglichst, spätestens jedoch bis Mitte September 2018 per Post oder E-Mail an unser Dortmunder Büro (info@zmir.de).


ZMiR-Jahrestagung 2018 Gemeinschaft der Glaubenden. (Neue) Sozialformen der Nähe als Kirchengestalt.
Zur Zukunft der Kirche gehören vernetzte kleine Gruppen. Die gemeinsam mit der AMD Berlin getragene Tagung geht den Voraussetzungen und Chancen kleiner Gruppen nach. Montag, 26. November 2018 bis Mittwoch, 28. November 2018 im Augustinerkloster Erfurt. u.a. mit: Prof. Dr. Christian Grethlein, Münster Dr. Ulrike Bittner, Liestal Prof. Dr. Ralf Kunz, Zürich
Anmeldungen sind ab sofort möglich: www.zmir.de -> Aktuelles -> Jahrestagung 2018 -> anmelden


Internationales Symposium Kirche[n]gestalten. Re-Formationen von Kirche und Gemeinde in Zeiten des Umbruchs Ecclesia semper reformanda – dieses Motto gilt auch nach dem 500-jährigen Reformationsjubiläum ungebrochen. Wie dieser Wandlungsprozess als proaktiver Gestaltungsprozess gelingen kann, ist Gegenstand einer breiten fachwissenschaftlichen Debatte, an die das für 2018 geplante Symposium „Kirche[n]-gestalten“ anknüpft. Dabei werden ökumenische und internationale Stimmen aus den Bereichen Theologie, Sozialwissenschaft, Innovationsforschung und Kirchenleitung interdisziplinär zusammengebracht. 

24. – 26. Mai 2018, Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald, Martin–Luther–Straße 14, 17489 Greifswald

 

Das aktuelle Programm und Möglichkeiten zur Anmeldung finden Sie hier: www.wiko–greifswald.de

17_10_23_Flyer_Kirchengestalten.pdf
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Eine Einladung an alle, die gerne in Gemeinschaft Mittagessen wollen

Die nächste Mahlzeit findet statt am

26.01.2018
23.02.2018
27.04.2018

um 12:30 Uhr

in den Räumen der Limesgemeinde.

Im August und September kein Mittagstisch.
Anmeldungen bitte unter 06196-5038390

Angebote der Familienkirche
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 Wissenschaftliches Bibellexikon

 

Spur 8

Der Online-Glaubenskurs der EKD 

Machen Sie Entdeckungen im Land des Glaubens!

Ich will wissen, was am Glauben der Christen dran ist!