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Hessen-Nassau setzt Konsolidierung fort

Der Rasenmäher hat ausgedient und Nachwuchs wird gesucht

Vor der Herbstsynode: Die hessen-nassauische Kirchenleitung will an ihrem vor rund zwei Jahrzehnten eingeschlagenen Konsolidierungskurs festhalten. Gleichzeitig sucht sie nach Nachwuchs für den Pfarrdienst.

Gut einen Monat vor Beginn der hessen-nassauischen Herbstsynode ist der Entwurf für den neuen Haushaltsplan 2018 veröffentlicht worden. Insgesamt umfasst er Aufwendungen in Höhe von rund 570 Millionen Euro. Neu ist, dass die Sparvorgaben der Synode nicht mehr nach dem „Rasenmäherprinzip“ - je nach Bereich bisher 0,5 bis 1,6  Prozent im Jahr - umgesetzt werden. Stattdessen sollen bis 2020 in bestimmten Bereichen konzentriert insgesamt zehn Millionen Euro eingespart werden. Darunter sind auch die Pfarrstellen, die bis 2019 abgebaut werden sollen. Darüber werden die 140 Delegierten der Synode bei ihrer Tagung vom 29. November bis 2. Dezember in Frankfurt abstimmen.

Pfarrdienst stärker von Verwaltung entlasten

Der bereits im Frühjahr erstmals beratene Entwurf zur neuen Pfarrstellenbemessung sieht vor, dass die Zahl zwischen 2020 und 2024 jährlich um 1,6 Prozent von dann 1446 auf 1331,5 Stellen sinken soll. Das wären exakt 114,5 Stellen weniger. Nach Worten des hessen-nassauischen Personaldezernenten Jens Böhm sollen die ab 2020 eingesparten Mittel auch dazu genutzt werden, den Pfarrdienst von Verwaltungsaufgaben zu entlasten. Bereits von 2012 bis 2019 waren 116 Stellen abgebaut worden. Oberstes Ziel bleibe es, dass auch künftig eine Stelle für durchschnittlich etwa 1600 Mitglieder zuständig bleibt, so Böhm.

Nachwuchs mit  mach-doch-was-du-glaubst fördern 

Die neuerliche Anpassung ist notwendig, weil die Personalplanung gleich von drei Seiten unter Druck gerät. Einmal machen die zurückgehenden Mitgliederzahlen - vor allem durch den demographischen Wandel - Änderungen notwendig. Zugleich gehen die „Baby-Boomer-Jahre“ im Pfarrdienst ab etwa 2020 in den Ruhestand. Jährlich steigen dann die Pensionierungszahlen auf bis zu 100. Schließlich muss die hessen-nassauische Kirche – wie viele Mitbewerber – akribisch um Nachwuchs werben. Er wird trotz erfolgreicher Aktionen wie „mach-doch-was–du-glaubst“ absehbar aber nicht ausreichen, die Lücken im Pfarrdienst zu schließen. Jährlich sollen künftig mindestens 40 junge Seelsorgerinnen und Seelsorger gewonnen werden.

Zusammenarbeit der Gemeidnen stärken

Gleichzeitig wird die Kirchenleitung der Synode in einer Gesetzesinitiative Vorschläge unterbreiten, wie Gemeinden künftig einfacher zusammenarbeiten können. „Wir wollen keinen Zwang zu Fusionen“, erklärt der Leiter der Kirchenverwaltung, Heinz Thomas Striegler. Deshalb soll künftig ein breites Portfolio an Kooperationsmöglichkeiten geben, die den einzelnen Gemeinden Entscheidungsfreiheiten lässt, aber die gemeinsame Arbeit erleichtert. Auch darüber wird die Synode Ende November in die erste Lesung eintreten.
Quelle EKHN

 

Eine Einladung an alle, die gerne in Gemeinschaft Mittagessen wollen

Die nächste Mahlzeit findet statt am

27.10.2017

um 12:30 Uhr

in den Räumen der Limesgemeinde.

Im August und September kein Mittagstisch.
Anmeldungen bitte unter 06196-5038390

Angebote der Familienkirche
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 Wissenschaftliches Bibellexikon

 

 

Noch mehr Anregungen für die eigenen Aktivitäten im Jubiläumsjahr bietet die neue Webseite der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Unter www.gott-neu-entdecken.de finden sich aktuelle Informationen, geplante Veranstaltungen, aber auch Hintergründe zu Martin Luther, seinen „Neuentdeckungen“ und den Folgen der Reformation. Anregungen für den eigenen Blick nach vorn gibt es in Kürze ebenfalls auf der Seite. 

Reformation 2017 AMD

Spur 8

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